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FDP - Ortsverband Weilerswist zum Gegenbesuch in Meißen

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Im Rahmen der im April 2010 vereinbarten Partnerschaft mit dem FDP–Ortsverband Meißen startete am 31. Juli eine Delegation der FDP Weilerswist unter Führung des stellvertretenden Parteivorsitzenden, Hans-Jürgen Geller, zu einem Gegenbesuch in der Stadt an der Elbe.

Dort wurden sie vom Parteivorsitzenden Martin Bahrmann und dem Vorsitzenden der Jungliberalen, Maximilian Pätz, bereits am Bahnhof zu einer ausgiebigen Stadtführung erwartet. Die Altstadt von Meißen ist in großen Teilen liebevoll restauriert, wenn auch noch viel zu tun bleibt.
Besonders beeindruckt war die Delegation, der noch Willi Auderer und Ratsmitglied Joachim Dürer angehörten, von dem prächtigen Rathaus am Markt und der Albrechtsburg oberhalb der Stadt.

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Nach einer kurzen Kaffeepause auf dem Burgberg mit einem wunderbaren Blick auf die Stadt besuchten die Teilnehmer die Ausstellung zur Rolle der Albrechtsburg als Porzellanschloss. Die Räume der Burg waren Domizil für die erste europäische Porzellanmanufaktur in der Zeit von 1710 bis 1863. Am Abend folgte ein Besuch des Weingutes und des Weinmuseums Hoflößnitz mit der Verkostung verschiedener Weine aus dem Radebeuler Anbaugebiet. Seit 1992 wird der an den Elbhängen wachsende Wein nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus hergestellt. Ein gutes Abendessen im Restaurant des Museums mit Blick auf das abendliche Dresden rundete den Tag ab.

Am Sonntagmorgen war dann Zeit für kommunalpolitische Gespräche. Die Weilerswister nahmen mit Erstaunen zur Kenntnis, dass es Meißen gelungen ist, die Verschuldung der Stadt zurückzuführen und in den letzten Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Gleichwohl stellen die noch zu lösenden Probleme wie die Sanierung der historischen Gebäude und der Ausbau der Infrastruktur eine gigantische Herausforderung dar. Umstritten ist die Bebauung einer riesigen Brachfläche in der Stadtmitte. Hier sollte ein Fachmarktzentrum entstehen.

Joachim Dürer

10.08.2010