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Meißner FDP erreicht Liberalisierung der Gehölzschutzsatzung!

Fraktionslogo_Stadrat_Meißen_klein2.jpegVersprochen und gehalten!

Die FDP hat eine Entbürokratisierung der Gehölzschutzsatzung nun auch in Meißen erreicht. Nach der Neuregelung des Baumschutzes in Sachsen seit dem 1. November 2010 gelten diese Erleichterung nun auch in Meißen, nachdem der Stadtrat einstimmig dem Änderungsentwurf zugestimmt hatte.

Die bisherigen, oftmals sehr bürokratischen Genehmigungsverfahren zur Fällung eines Baumes wurden abgeschafft. Dazu sind Bäume und Hecken in Kleingärten im Sinne des Bundeskleingartengesetzes komplett aus dem Geltungsbereich der kommunalen Baumschutzsatzung herausgenommen worden – es ist also kein Antragsverfahren mehr notwendig.

Gleiches gilt auf mit Gebäuden bebauten Grundstücken für Obstbäume, Nadelgehölze, Pappeln, Birken, Baumweiden und abgestorbene Bäume sowie gleichermaßen für alle Bäume mit einem Stammumfang von bis zu einem Meter, gemessen in einer Stammhöhe von einem Meter. Zusammengefasst: Diese Regelung gilt für alle bebauten Grundstücke – egal ob privat oder gewerblich genutzt. Und während Nadelgehölze nicht mehr geschützt werden, wird mit Laubbäumen sensibler verfahren. Für alle Bäume, die nicht unter die oben genannten Kategorien fallen, gibt es weiterhin ein Genehmigungsverfahren: Der Antrag muss aber innerhalb von drei Wochen beschieden sein – ansonsten gilt die Genehmigung automatisch als erteilt.

So wird Verwaltungsaufwand eingespart! Es entfallen der Aufwand für die Kommune mit der Erteilung der Genehmigung, die Begutachtung vor Ort durch Mitarbeiter des zuständigen Amtes und die Kontrolle der notwendigen Ersatzpflanzungen sowie unsinnige Kosten für den Eigentümer.

Mehr hierzu finden Sie im Pressebereich unter:

Auch größere Bäume dürfen jetzt ohne Genehmigung gefällt werden

13.04.2012